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Hapag-Lloyd bleibt in Hamburg
TUI-Aufsichtsrat verkauft an das Konsortium „Albert Ballin“
Hapag-Lloyd behält auch nach dem Verkauf des Unternehmens seinen Hauptsitz in Hamburg. Der TUI-Aufsichtsrat hat am Sonntag dem Hamburger Konsortium "Albert Ballin" den Zuschlag gegeben: Es erhält zwei Drittel des Unternehmens, ein Drittel verbleibt bei der TUI.
Die Betriebsräte von Hapag-Lloyd erklären dazu:
„Wir freuen uns über diese Lösung, die die deutlich bessere Perspektive für das Unternehmen, seine Arbeits- und Ausbildungsplätze bietet als ein Verkauf nach Singapur. Unser Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Hamburg, den vielen Unterstützern im In- und Ausland, dem Hamburger Senat, den Parteien, Verbänden und Kirchen, die uns in einer seltenen Einmütigkeit geholfen haben. Hervorzuheben ist das finanzielle Engagement der Unternehmer, die dem Konsortium beigetreten sind, und die Beteiligung von Senat und Bürgerschaft an dieser Kraftanstrengung. Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg - und Hapag-Lloyd bleibt in Hamburg!
In dem Jubel dieser Tage sollte nicht vergessen werden, dass es die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Hapag-Lloyd und die Gewerkschaft ver.di waren, die den öffentlichen Protest gegen den Ausverkauf nach Asien organisiert und getragen haben. Unser Kampf hat sich gelohnt, unser Ziel ist erreicht. Das ging nur gemeinsam. Und gemeinsam werden wir nun auch die weitere Entwicklung begleiten, um das Unternehmen wirklich zu stärken und den Erhalt jeden einzelnen Arbeits- und Ausbildungsplatzes zu sichern.
Die neue Kraft der Beschäftigten wird nötig sein, um alle bei Hapag-Lloyd in einen sicheren Hafen zu führen.“
